Sondern einer mit Wölfen.
Bei Betrachtung von Wolfes Schädel ...
Im ernsten Beinhaus wars, wo ich beschaute,
Wie Schädel Schädeln angeordnet paßten;
Die alte Zeit gedacht ich, die ergraute.
Und derbe Knochen, die sich tödlich schlugen,
Sie liegen kreuzweis, zahm allhier zu rasten.
Entrenkte Schulterblätter! was sie trugen,
Fragt niemand mehr, und zierlich tätge Glieder,
Die Hand, der Fuß, zerstreut aus Lebensfugen.
Zuviel.
Dieses Jahr wollen nicht wir Themen auflecken, sondern wir sie setzen. Dieses Jahr wollen nicht wir linken, sondern wir verlinkt werden. Dieses Jahr wollen wir nicht, dass wir Namen anderer flüstern, sondern Andere unseren. Kurz, dieses Jahr wollen wir unsere Flüstertüte so aufdrehen, dass keiner mehr sie überhören kann, unsere Seifenkiste in solche Höhe schrauben, dass keiner mehr in ihr atmen kann, und unsere Arroganz so ausdehnen, dass niemand mehr neben ihr Platz hat. Und dann ein Kätzchen streicheln.
Und niemand kann die dürre Schale lieben,
Welch herrlich edlen Kern sie auch bewahrte,
Doch mir Adepten war die Schrift geschrieben,
Die heilgen Sinn nicht jedem offenbarte,
Als ich inmitten solcher starren Menge
Unschätzbar herrlich ein Gebild gewahrte,
Daß in des Raumes Moderkält und Enge
Ich frei und wärmefühlend mich erquickte,
Als ob ein Lebensquell dem Tod entspränge,
Wie mich geheimnisvoll die Form entzückte!
Die gottgedachte Spur, die sich erhalten!
Geheim Gefäß! Orakelsprüche spendend,
Wie bin ich wert, dich in der Hand zu halten?
Dich höchsten Schatz aus Moder fromm entwendend
Und in die freie Luft, zu freiem Sinnen,
Zum Sonnenlicht andächtig hin mich wendend.
Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,
Als daß sich Gott-Natur ihm offenbare?
Wie sie das Feste läßt zu Geist verrinnen,
Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre.


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