18.09.08

Amerika

Es ist sehr, sehr, sehr, sehr selten, daß Franz Josef Wagner, der Zwei-Minuten-Haß aus der "Bild", und ich übereinstimmen.

Aber hier hat er völlig recht.

Ich sage erneut ohne Bescheidenheit, aber auch ohne Anmaßung, daß ich wahrscheinlich besser als neun von zehn Amerikanern und sicher besser als 99 von 100 Europäern über den US-Präsidentschaftswahlkampf Bescheid weiß, das war schon vor vier Jahren so und wird auch in vier Jahren wieder so sein, andere vergleichen die Torquote brasilianischer Mittelstürmer unter Berücksichtigung der Windgeschwindigkeit, der Lebensfreude der Kuh, aus deren Haut der Ball gemacht ist, und ob der Stürmer zuvor passiven Sex hatte oder aktiven, ich kriege eben einen Herzinfarkt über jeden schlechten Ausschlag der täglichen Gallup-Umfrage und kenne mindestens 23 verschiedene Wege, auf denen Obama zu 270 Wahlmännern und mehr gelangen kann, Ontario ist doch in Amerika?

Entsprechend habe ich auch den kürzlichen Parteitag der Demokraten fast buchstäblich vom ersten bis zum letzten Hammerschlag Nancy Pelosis weitgehend live verfolgt, und mein größtes Gefühl nach den vielen Eindrücken, besonders Obamas unglaublich, unglaublich fantastischer Abschlußrede, von der weiter unten noch zu schreiben sein wird, war dies:

Ich möchte Amerikaner werden.

Natürlich, wie Wagner schreibt, es "wäre undenkbar bei uns", daß Joachim Sauer einen Parteitag der CDU mit einem Loblied auf seine Angela eröffnet oder Sandra Maischberger eine von Schröders vier Frauen einen der SPD mit Preisungen seiner Vaterqualitäten, mal davon abgesehen, daß ich mich schon immer gefragt habe, ob uns Gazprom-Gerd, den ich einst für das lange überfällige Niederstrecken Helmut Kohls geliebt, aber für den ich spätestens mit seiner russische Eier lutschenden Einstufung Saakaschwilis als "Hasardeur" den letzten Rest Respekt verloren habe, überhaupt, und ich meine das ernst, Kinder zeugen kann. Es wäre undenkbar bei uns, zuerst eine herzliche, warme Rede einer filmreif schlauen und attraktiven, in Gänze beeindruckenden Ehefrau zu hören und dann zuzusehen, wie der zugeschaltete Kanzlerkandidat von seiner vorlauten jüngsten Tochter auf unwiderstehlich niedliche Weise unterbrochen wird. Es wäre undenkbar.

Aber warum eigentlich?

Ich weiß, unser System ist anders, so daß nicht der beste Wahlkämpfer belohnt wird, sondern der beste Parteisoldat, so grau er sein mag. Ich bin zwar mit den amerikanischen Verfassungsvätern eher und immer mehr der Meinung, daß Parteien sowas wie ein politischer Krebs sind, aber die Väter und Mütter unserer Verfassung waren auch nicht dumm, und ich kann einsehen, daß Parteien nützliche Funktionen erfüllen können. Ich weiß auch, daß man hierzulande immer noch eher Parteien als Personen wählt, weswegen in manchen, hier ungenannten südwestdeutschen Bundesländern selbst in jeder erdenklichen Hinsicht abstoßende Sumpfmonster Ministerpräsidenten werden können, und daß unser Land kleiner ist und die Kultur anders und die Leute verschlossener sind, auch heuchlerischer und ausländerfeindlicher usw. usw. und daß sich darum viel, viel ändern müßte, bevor Aslan Ousama Uztürk per jubelnder Akklamation zum historischsten Kanzlerkandidaten der SPD bestimmt werden könnte, die letzten Minuten sind die besten. Und überhaupt wählen "wir Deutschen" ja ohnehin soundsoviel aufgeklärter und ernster als diese showbesessenen, burgerfressenden, kriegstreibenden ...

Wirklich?

Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß die Gummistiefel eines gewissen Putinfreundes 2002 genauso die jeweiligen Ergebnisse durchgerüttelt haben wie die unvorteilhafte Merkel-Schröder-Fernsehdebatte 2005 oder die Anti-Türken-Petition der Gesichts- und Moralbaracke Roland Koch 1999, und selbst das Attentat auf Lafontaine 1990 "hat zwei Prozent gebracht", Zitat Bild-BamS-Glotze-Gerd. Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der sich alle Parteiprogramme schicken läßt, um sie zu vergleichen, oder der allein nach den Steuerplänen der Parteien entscheidet oder ihrer Haltung zur Kinderbetreuung, und wenn ich es hätte, würde ich es nicht glauben, denn wenn ich eins in meinen am Freitag, oh Gott, 29 Jahren auf dieser wunderlichen Welt gelernt habe, dann, daß jeder Satz, der nicht mindestens einmal "Ich will Geld!", "... Liebe!!" oder "... Titten!!!" enthält, eine halbe Lüge ist und meistens eine ganze, und daß Wahlen daher wie alles gleichsam mit dem vegetativen wie dem zentralen Nervensystem entschieden werden.

Aber warum sollte das schlecht sein?

Erstens, wer sollte einem anderen vorwerfen dürfen, warum er wie abgestimmt hat, ich dachte, der ganze, der einzige Punkt der Demokratie ist, daß jeder genau eine Stimme kriegt und nicht jeder Zehnte elf oder jeder Zweite drei Fünftel, daß also alle gleich zählen, in gleicher Weise Herr, Herrin oder Hermaphrodit ihrer Stimme und ihres Schicksals sind. Ganz abgesehen davon, daß Wahlen geheim, Gedanken frei und gute, ja fantastische Brüste wirklich nicht zu verachten sind, oh Baby ...

Zweitens, wenn die Seele und Geist deformierende Ochsentour der Parteien fähige Volksvertreter hervorbringen kann, warum sollte es dann nicht auch der den Launen der Neonazis und Nobelpreisträger unterworfene Beliebtheitswettbewerb des offenen Wahlkampfes können, zumal er wie gesehen schon weit bestimmender ist, als wir glauben, und wir unsere Repräsentanten bei Nichtgefallen gefahrlos abwählen können? Natürlich ist es ein wenig seltsam, daß eine etwas linkische, vielleicht kompetente Physikerin hierbei immer gegen einen Zigarre paffenden, sicher substanzlosen Hannoveraner verlieren wird, aber in welcher Welt ist es nicht seltsam, daß ein eigenmundig die deutsche Sprache zerstörender, hibbeliger Aktenfresser Ministerpräsident Bayerns werden konnte? Und auch hier, wer soll im Voraus besser wissen als jeder andere, welche Wahl, welches Programm, welcher Mensch besser ist? Die Parteichefs?

Drittens, wenn also, und es lohnt sich, das erneut zu wiederholen, weil es der innerste Kern, das bis heute zutiefst radikale Versprechen der Demokratie ist, jede Stimme gleich zählt, und wenn der populäre Wahlkampf nicht schlechtere politische Ergebnisse hervorbringt, als Kurt Beck um den Bart zu streicheln, warum sollte es dann, endlich, schlecht sein, in diesem System zu reüssieren, das telegenste Lachen zu haben, die angenehmste Art, die größte Fähigkeit, zum mutigen Vorkämpfer, zur beharrlichen Streiterin für eine, für tausend Sachen zu werden? Und warum sollte es schlecht sein, komplexe Sachverhalte in packende, verständliche Narrative weben zu können, sein Publikum mitzureißen und zu bewegen, brillante Intelligenz, magnetisches Charisma und berüchtigte Volksnähe auf einmalige Weise zu verbinden? Ist das nicht sogar gut? Ziemlich gut?

Ich weiß, ich höre, aber was ist mit Zahnbürstenbart, Klumpfuß, Sechs-Sterne-General? Richtig, aber diskreditiert die NPD das Parteiensystem? Oder ist sie vielmehr nur eine schlechte Anwendung einer Art, Repräsentanten zu wählen? Und ist es nicht sogar undemokratisch, ja aristokratisch, zu denken, die Menschen könnten schlechte von rechten Anwendungen nicht unterscheiden? Zu denken, sie könnten dieses unglaubliche Bild nicht von jenem trennen, nur man selbst wisse, erkenne es besser? Wenn man so wenig Vertrauen in seine Mitmenschen hat, sowenig Glauben daran, daß am Ende immer die richtigen über die falschen Zwecke triumphieren werden, die Churchills über die Hitlers, die Martin Luther King Juniors über die Jim Clark Juniors, die Freiheit über die Angst, warum geht man dann nicht rüber, nach Versailles oder Nordkorea, wo man hingehört?

Wenn ich Obamas Rede sehe, und es fängt schon damit an, daß dieser unglaubliche Mann, dieser fantastische Intellekt, zum Podium in der Mitte des Stadions, dieser atemberaubenden Kulisse, in der 84.000 Anhänger auf ihn warten, und mehr Zuschauer als bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele vor ihren Fernsehern, und Erwartungen, höher als die Rockies, daß er dahin schlendert, dahin lächelnd spaziert, als würde er an einem Sommersonntag durch den Park gehen; und wenn ich die offensichtliche Liebe zu seiner Frau und seinen Töchtern sehe, den ehrlichen Respekt für Hillary und die Zuneigung zu Joe Biden; und aus vollem Herzen in "Eight is Enough!" einstimme; und dann höre, wie Obama Punkt für Punkt, Angriff für Angriff die lächerlichen und beleidigenden Attacken John McCains und der Republikaner mit Würde, Humor und Stärke vollkommen und restlos zerstört, und für mich Wahlkampfjunkie ist es doppelt befriedigend, diese schwachsinnigen Meme endlich verdient sterben zu sehen; und dann höre, wie er seine Offensive auf das Versagen der republikanischen Ideologie insgesamt ausdehnt, seine ehrgeizigen innen- und außenpolitischen Pläne klar und logisch darlegt, schließlich seine berührende Vision einer geeinten Gesellschaft der Verantwortung für sich und für einander eröffnet, gegründet im Versprechen Amerikas; dann bin ich, noch mehr als zuvor, überzeugt.

Überzeugt von Obamas immer wieder erstaunlichen, wie grenzenlosen Fähigkeiten.

Überzeugt, daß er sein Land und die Welt bessern wird, soweit er nur kann.

Und überzeugt, daß ein Land, in dem einer wie er bis ganz nach oben steigt, gut ist, und wie, und daß es sich lohnt, darin zu leben, dafür zu kämpfen, dafür alles zu geben.

Und ist das nicht das Beste, was man von einer Wahl wünschen kann?

Das Beste, was man von der Welt wünschen kann?

Gott segne Amerika.

Obama

17.09.08

Fantasy-Filmfest 2008

Es ist mal wieder soweit. Hier also immer aktuell meine Eindrücke, damit auch andere Nerds Quarterbacks bewußt auswählen können, auch wenn die Festivalfilme diesmal nach Stuttgart nur noch in München gastieren werden, aber es gibt ja Joox DVDs.

Angefangen habe ich mit "The Midnight Meat Train", und ich hätte keinen besseren Start erwischen können. Mein seit dem amüsanten "Versus" sehr geschätzter, hiermit in den USA debütierender Ryuhei Kitamura beherrscht sein Handwerk von den spannenden Action- über die glaubwürdigen Charakter- bis zu den unglaublich blutigen Splatterszenen hervorragend, und Vinnie Jones als stummer Metzger Mahogany, und bei Gott, dieser Film kann, obwohl er fast nie ins gewollt Ekelhafte abrutscht, selbst hartgesottenen Karnivoren wahrlich sowohl Fleisch- als auch U-Bahn-Genuß gründlich verleiden, wie auch Bradley Cooper und Leslie Bibb als erstaunlich und erfrischend lebensnah geschriebenes und gespieltes Paar auf der ins Dunkle führenden Spur des Schlachters sorgen für rundum zufriedenstellende, hochintensive hundert Minuten. Prima!

Am zweiten Tage habe ich "Tau ming chong" ("The Warlords") gesehen, und genau so muß ein historisches Kriegsepos aussehen: 5000 Statisten rennen und reiten mit ihren Lanzen und Schwertern in bombastischer Formation brüllend aufeinander zu und hacken und schießen einander wunderbar choreographiert in Stücke, bis die dampfenden Leichen das Schlachtfeld in weißen Nebel tauchen. Bei den Darstellern ist mit einem überraschend guten Jet Li, einem gewohnt guten Andy Lau Tak Wa und einem ziemlich guten Takeshi Kaneshiro für jeden Geschmack etwas dabei, und der solide Plot um Sieg, Verrat und Liebe weiß hollywoodig zu gefallen, ohne schönfärberisch zu sein. Acht von zehn geköpften Generälen.

Am Sonntag sah ich "Kwong saan mei yan" ("An Empress and the Warriors"), und alles, was "Tau ming chong" richtig macht, macht dieser Film falsch: Buchstäblich blutarme und konfus inszenierte Schlachten zwischen fast gleich aussehenden Gegnern wechseln sich hektisch mit platten Intrigen und plumpem Helden- und Pazifistengeschwätz ab. Dazu kommen ein eher fehlbesetzter Donnie Yen Ji-Dan, ein uncharismatischer Leon Lai Ming als ungelenke Mischung aus Mentor und Lover und die katastrophal unbegabte hauptberufliche Kantopop-Sängerin Kelly Chen Wai Lun als Hauptdarstellerin, und fertig ist ein Werk, das so wenig berührt wie Chens stetig starrer Ausdruck. Schade.

Als nächstes war ich in "Evangelion shin gekijôban: Jo" ("Evangelion 1.0: You Are (Not) Alone"), der nicht nur als Fanservice, sondern auch als aufwendiges Kinoremake der bekannten Fernsehserie gut funktioniert, auch wenn der dichte Plot Neophyten verwirrt zurücklassen mag. Dafür ist Shinji Ikari hier endlich wenigstens ein Hoden gewachsen, und er verbringt im Angesicht der Zerstörung allen Lebens auf der Erde und Kolleginnen mit gewaltigen Brüsten oder hautengen Kampfanzügen nicht mehr drei Viertel seiner Zeit damit, nach seinem abwesenden Vater zu schreien. Loves it!

Am letzten Tage endlich war ich zuerst in "Ryû ga gotoku: gekijô-ban" ("Like a Dragon"), einem hochwertigen und sehr lustigen Takashi Miike um überdrehte Yakuza, ein kleines Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter und Baseballschläger, nach einer offenbar treu umgesetzten Videospielvorlage, und dann im südkoreanischen Abschlußfilm "Chugyeogja" ("The Chaser"), dessen größter Aufreger nicht seine maue Serienkillerstory und die vergeßbaren Schauspieler sind, sondern die unglaubliche, vollkommen haarsträubende Inkompetenz der abgebildeten koreanischen Polizisten, bei der man sich beständig fragt, ob sie nur besteht, damit der Film nicht nach zwanzig Minuten zu Ende ist, oder ob man sich in jenem Land wirklich besser selbst gegen das Verbrechen wehrt, ob mit dem Hammer oder bloßen Fäusten. Kein großartiges Finale also, aber insgesamt ein schönes Fest. Bis zum nächsten Jahr!

05.09.08

Andis Amerika-Ansichten 1: Liveblogging McCain

5:15 Uhr: Fazit - Nieder mit diesem frechen Neger! Wir schmeißen liberale Richter raus!! Und bohren!!! BOHREN!!!! BOHREN!!!!1 Ich habe Angst. Und sollte das mit dem Livebloggen vielleicht nochmal üben, weil ich nicht soviel zu sagen hatte wie gedacht, aber das mag auch am gebloggten Objekt liegen. Nächste Folge: Obama.

5:08 Uhr: Palin ist es weiterhin sichtlich unangenehm, in McCains Nähe zu sein; wann immer er sie umarmt, nimmt sie alsbald Abstand. Aber wer könnte es ihr verdenken? Verglichen mit Obama und Biden, die nach kürzester Zeit wie unzertrennliche Brüder wirken, ist das republikanische Ticket ein trauriges Schauspiel. Aber ich wiederhole mich.

4:56 Uhr: Zum Glück habe ich das POW-Trinkspiel rechtzeitig abgebrochen.

4:54 Uhr: Sarah Palin erhält regelmäßig mehr positiven und Obama mehr negativen Applaus von den Delegierten als Abraham McSimpson selbst. Und nach dieser lauwarmen und so leidenschaftslosen wie unspezifischen Vorstellung wird sich das auch nicht ändern. Wie will er gewinnen, wenn er keine Emotionen auslöst? Wirkt er überhaupt so, als wollte er gewinnen? Na, vielleicht reicht es ihm ja, halbwegs knapp zu verlieren, ausgesorgt hat er so oder so.

4:51 Uhr: Oder sind die nebulösen Behauptungen und endlosen Wunschzettel die Pläne? 1. Wunsch nach Frieden 2. ??? 3. Frieden!

4:44 Uhr: Obama möchte Amerika vollständig zerstören, und John McCain wird alles besser machen. Aber wie? Vermisse nur ich in Grandpa McRictus' Rede einen einzigen konkreten Vorschlag oder definierten Plan? War ein halbes Jahr Vorbereitung auf diesen Moment nicht ausreichend? Und wenn das so ist, was hätten wir dann von einem Präsidenten McCain zu erwarten?

4:37 Uhr: "Government that doesn't make your choices for you." - Außer bei Abtreibungen, Homoehen, Verhütungsmitteln, Pornos, bösen Büchern ...

4:28 Uhr: Warum sollen die Wähler John McCains schamlos kooptierte und zutiefst unredliche "Change is coming"-Botschaft wählen, wenn sie mit Obama the real thing haben können, und ohne den faulen Odem Bushs?

4:27 Uhr: "She's worked with her hands and nose". ???

4:18 Uhr: Können die republikanischen "U-S-A"-Trolle noch weißer sein? Ernsthaft, Schwarze oder Hispanics sind in dieser Menge schwerer zu finden als Walter.

4:16 Uhr: Oh Gott, er steht schon wieder vor einem grünen Hintergrund. Welches seiner Häuser ist das da hinter ihm? Und ich weiß ja nicht, ob diese einfarbigen Hintergründe im Fernsehen so prickelnd rüberkommen, Alaska-Barbie vor der schwarzen Wand gestern wirkte ziemlich düster. Aber vielleicht war das ja Absicht?

4:12 Uhr: John McCain hat in einer Kiste gelebt, darum wählt ihn!

4:07 Uhr: Ich wußte schon, daß McCains Kriegsfreund Orson Swindle heißt. Aber, really? Orson Swindle?

4:06 Uhr: POW! Trinken!! Vielleicht war es doch keine so gute Idee, dieses Spiel anzufangen ...

4:05 Uhr: POW! Trinken!!

4:04 Uhr: POW! Trinken!!

4:00 Uhr: Wenn ich schon unrettbar bis in die Nacht an der Nadel der faszinierenden amerikanischen Berichterstattung über die US-Präsidentschaftswahl hänge, kann ich auch aus der Not eine Tugend machen und bis zum 4. November in unregelmäßiger Folge meinen mittelscharfen Senf für interessierte Beobachter dazugeben. Den Anfang macht dieses Liveblog von John McCains Kandidaturannahmerede auf dem republikanischen Parteitag. Obamas Rede wollte ich ununterbrochen verfolgen.