27.06.2025
Andis Kritiken #35: Speak No Evil (2024)
In den ersten zwei Dritteln denkt man, dass es sich hier um eine hervorragende, spitz satirische Studie über Gaslighting, Passivität und übertriebene Höflichkeit handelt und ist gespannt auf das dunkle Geheimnis hinter allem. Dann lüftet es sich, seine Auflösung erweist sich als allzu klischeehaft, und man ist verwirrt, wozu es den langen Vorlauf gab. Dann findet man heraus, dass dieser Film ein Remake eines dänischen Films ist, dessen stringentes Ende durch ein hollywoodkompatibleres ersetzt wurde. Und das ist dann schade, weil die gute Atmosphäre und die verstörend charismatische Leistung James McAvoys etwas Besseres und Konsistenteres verdient hätten.



von 5 Sternen
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