18.10.06

Götz W. Werner

Am 17. März wegen erstaunlichen Andranges in der Johanneskirche am Feuersee zum Ende der Arbeit und dem bedingungslosen Grundeinkommen gehört.

Utopisch und radikal mag der Plan von einer besseren Welt sein. Problematisch, was die Herrschenden eigentlich machen, wenn die Beherrschten frei sind, wirklich frei. Unlösbar vielleicht die Herausforderung, die Zumutung dieser Freiheit. Und ärgerlich, dass einige Zuhörer im dm-Chef sogleich einen Guru sehen, der ihren bisherigen ersetzt, Verödung alter Warzen inklusive.

Richtig aber ist, dass Arbeitsteilung und Rationalisierung unseren Wohlstand und Überfluß geschaffen haben und weiter vergrößern. Dass sie unzweifelhaft weiter am Werk sind und uns damit die Arbeit abnehmen. Die Zukunft kommt, das Licht am Ende des Tunnels, und ob es das Land hinter den Bergen ist oder der TGV Atlantique, entscheiden wir. Worauf also warten wir?

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